Wer will nicht einmal fern von allen Konventionen und Zwängen ein Land wirklich „entdecken“? Dies ist bei Individualreisen am besten möglich, denn so kann man sich Ziel, Ablauf und Unterkunft selbst zusammensuchen und auch flexibel auf unterschiedliche Gegebenheiten, wie etwa Tipps von Einheimischen oder schlechte Wetterprognosen, reagieren. Allerdings bedeutet eine Individualreise auch ein Mehr an Verantwortung. Auswahl für solche Entdeckungstouren gibt es viel, doch sollte man für sein erstes Mal ein nicht allzu weit entferntes und vielleicht schon aus Pauschalreisen bekanntes Land wählen. Eine gute Wahl hierfür stellt Spanien dar. Hier hat man alles was man braucht – lange Strände, aufregende Metropolen, zahlreiche Sportmöglichkeiten oder einsame Landschaften im Inneren der Halbinsel.
Noch dazu kommt bei einer Individualreise in Spanien keine nervige Bürokratie oder langwierige Suche nach günstigen Wechselstuben auf einen zu. Offenen Grenzen und die Gemeinschaftswährung Euro machen es möglich. Bevor man eine Reise antritt sollte man sich erst mal darüber im Klaren sein wie man denn überhaupt dorthin kommt. Im Falle Spanien stehen entweder Auto, Zug oder, am besten, das Flugzeug zur Auswahl. Neben den großen Airlines Spainair und Iberia fliegen auch viele Billigfluglinien oder die deutsche Lufthansa das Land an. Welche Fluglinie denn gewählt werden soll ist natürlich auch von der Region abhängig in die man Reisen will.
Prinzipiell hat man hier die Wahl zwischen dem sonnigen Süden, inklusive den Balearen - perfekt für einen Badeurlaub, dem interessanten Landesinneren - super für kulturell Interessierte ist etwa Granada oder Sevilla - oder dem etwas gemäßigterem Norden mit den Pyrenäen, mit ihren zahlreichen wunderschönen Landschaften - ideal für Sportbegeisterte - bis hin zum aufregenden Metropolenbesuch in Madrid, Valencia oder Barcelona. Nachdem die Region grob gewählt wurde und der richtige Flughafen ausgewählt wurde muss bei einer solchen Individualreise in Spanien auch abgewogen werden ob man denn direkt vor Ort bleiben oder doch etwas flexibler die Umgebung erkunden will. Für Erkundungstouren muss also ein Mietwagen her. Das Netz günstiger Anbieter ist in Spanien gut ausgebaut und es stehen neben den großen internationalen Anbietern wie Sixt oder Europcar auch viele lokale, oft günstigere, zur Verfügung.
Nun sind die Anreise und die Mobilität vor Ort geklärt und es bleibt noch die Frage nach der Unterkunft. Hier findet man in Spanien alles was das Herz begehrt. Von Luxushotels über Privatzimmer bis zum Campingplatz ist alles vorhanden. Wichtig bei der Suche nach Unterkünften ist, dass schon im Vorhinein gebucht bzw. reserviert wird um bösen Überraschungen vorzubeugen. Auch ist zu bedenken, dass die Preise zwischen Vor- und Nachsaison extrem schwanken können und so ist auch hier, wie überhaupt bei der Durchführung eines Urlaub Spanien Planung der einzige Weg zum erfolgreichen und damit hoffentlich auch unvergesslichen und landestypischen Urlaub! Also: Hasta luego en España!
Montag, den 21. Februar 2011 um 18:45 Uhr
i-diver
Bilbao ist wohl die bekannteste Stadt des Baskenlandes, und das verdankt sie größtenteils dem dort ansässigen Guggenheim-Museum. Und am Weg zum Museum kann man wunderbar die Stadt entdecken. Viele Unterkünfte liegen im Zentrum, so kann man die Sehenswürdigkeiten, Parks, Restaurants und Einkaufsstraßen gut zu Fuß erreichen. Bilbao lockt mit Kultur, Architektur und der guten baskischen Küche. Viele gute Lokale gibt es an der Plaza Nueva. Im Baskenland gibt es eine ganz eigene Form der spanischen Tapas, nämlich „pintxos“ (spanisch: pinchos). Das sind belegte Baguettescheiben, die von einem Zahnstocher zusammengehalten werden. Es gibt sie mit Wurst, Schinken, Gemüse, Fisch, Käse und vielem mehr. In Cafés und Kneipen liegen sie in der Theke und man bedient sich meistens selbst. Die Basken essen gut und gerne, in Bilbao gibt es eine große Anzahl an Restaurants. Auch die jungen Szeneköche der Stadt sind stolz auf die regionalen Produkte, interpretieren sie aber auch gerne modern. Neben der Fischerei sind Gemüseanbau und Viehzucht landwirtschaftlicher Schwerpunkt im Baskenland.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Februar 2011 um 14:06 Uhr
Montag, den 20. Dezember 2010 um 13:04 Uhr
i-diver
Um dem Winter und der Kälte zu entfliehen, planen viele kurzfristig einen Urlaub im sonnigen Süden. Dabei müssen nicht unbedingt Fernreiseziele ausgewählt werden, die Kanaren bieten sich ebenfalls zum Überwintern oder für einen Kurzurlaub in der Sonne an. Besonders eindrucksvoll sind Reisen nach La Palma, der grünen Perle im Atlantik.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Februar 2011 um 14:06 Uhr
Donnerstag, den 18. November 2010 um 12:03 Uhr
wanderer
Nur eine Stunde von Madrid entfernt, in der Provinz Guadalajara, befinden sich nahe der Grenze zur Provinz Segovia die so genannten Schwarzen Dörfer, die vom 2.048 Meter hohen Gipfel des Ocejón überragt werden. Das gemeinsame Merkmal dieser Schwarzen Dörfer ist, dass ihre Häuser vollständig aus schwarzem Schiefer bestehen, der in dieser Region reichlich vorkommt. Für Urlauber welche dort zur Ruhe kommen , genießen die fast vollständig vermischte volkstümliche Architektur mit der Natur bei einem Rotwein Bordeaux. So entsteht eine faszinierende und ungewöhnlich schöne Landschaft, in der Dörfer wie Almiruete, Campillejo, Campillo de Ranas, El Espino, Majaelrayo, Roblelacasa, Robleluengo, Valverde de los Arroyos, Zarzuela de Galve oder Tamajón verwurzelt sind. In dem landschaftlich unglaublich schönen Gebiet wechseln sich die verschiedenen Grüntöne von Eichen, Kiefern, Wacholder und Stechpalmen ab und viele Pilzsorten, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Lavendel, Thymian, Rosen und Rosmarin betören mit ihrem Duft. Dachse, Hasen, Kaninchen, Wildschweine, Füchse, Luchse, Marder, Rehe und Eichhörnchen sind im Dickicht der weitläufigen Wälder heimisch, über die Adler, Geier und Falken kreisen. Am Oberlauf der Flüsse tummeln sich Fischottern, ein Beleg für die Reinheit und Qualität des Wassers. Das Gebiet hat eine sehr gute Hotel-Infrastruktur, die auf dem ländlichen Tourismus beruht. Wer seinen Urlaub in der Provinz Guadalajara verbringt, findet in den Schwarzen Dörfern ein großes Sport- und Freizeitangebot ,dass vom Wanderurlaub über Reiterferien, Radfahren, bis zu Kanu fahren, Jagen, Fischen oder Pilze suchen reicht.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. September 2011 um 15:37 Uhr
Freitag, den 12. November 2010 um 11:03 Uhr
wanderer
Wenn man im klaren Wasser der kleinen Kanareninsel El Hierro taucht, stellt sich sofort ein Gefühl von Freiheit, Leichtigkeit und Ruhe ein. Während man jetzt im nasskalten Herbst im restlichen Europa bei kaum mehr als 10 Grad Lufttemperatur fröstelt, beträgt die Wassertemperatur dort nicht nur im November, sondern ganzjährig zwischen 19 und 23 Grad. Um die Alltagsroutine zu durchbrechen, ist ein Tauchurlaub auf El Hierro das perfekte Mittel: beim langsamen Gleiten durch die Unterwasserwelt mit ihrer beeindruckenden Flora und Fauna kann man in wunderschöner Umgebung entspannen und den Meeresgrund der Insel kennen lernen, die den Titel eines „Biosphärenreservats“ trägt.
Dank seines kristallklaren Wassers und der Vielzahl der dort lebenden Meeresbewohner ist El Hierro eines der beliebtesten Tauch- und Unterwasserfotografiereviere in ganz Spanien. Nach jedem Tauchgang kann man zusätzlich die wilden Strände und natürlichen Meerwasserbecken entdecken, einen Spaziergang durch die kleinen Dörfer machen und frischen Fischgenießen. Zu den besten Tauchplätzen auf El Hierro gehört. die Region „Mar de las Calmas“. Hier sind die Tauchgänge aber begrenzt, da es sich um ein Meeresreservat handelt. Besonders spektakulär ist auch Los Arcos durch seinen vulkanischen Meeresgrund. La Baja de la Palometa besticht durch einen massiven vulkanischen Turm und auch La Restinga im Süden der Insel ist bei Tauchern beliebt. Andere Gebiete wie El Golfo und La Boca sind auch sehr interessant, aber gefährlich und daher nur für erfahrene Taucher bestimmt. Taucher, die Urlaub in einem Ferienhaus auf El Hierro machen, können in den Gewässern der Insel , Barrakudas, Muränen, Langusten, Mantas, Haie und Zackenbarsche beobachten. Dieser maritime Reichtum ist auf die dünne Besiedlung der Insel mit nur knapp über 10.000 Einwohnern zurückzuführen, die eine minimale Verschmutzung verursachen. Außerdem gibt es nur wenig Schiffsverkehr und einen kontrollierten Qualitätstourismus. El Hierro verfügt über eine große Palette an Tauchbasen, auf denen man sich auf die Tauchexkursionen vorbereiten kann und deren Know-how jeden Tauchgang zu einem sicheren und unvergesslichen Erlebnis machen. Die kleinste der Kanarischen Inseln kann von den Nachbarinseln per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Nahezu täglich bestehen drei Flugverbindungen zwischen El Hierro und Teneriffa und eine Anbindung an Gran Canaria, deren Frequenz an Wochenenden jedoch erhöht wird. Auch von den anderen Inseln ist El Hierro, jedoch nur mit einem Zwischenstopp auf den Hauptinseln, zu erreichen. Desweiteren bestehen zwei Fährverbindungen täglich zwischen El Hierro und Teneriffa.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. September 2011 um 11:43 Uhr
Montag, den 08. November 2010 um 11:45 Uhr
i-diver
Hallo Ihr Lieben! Hier bin ich also seit 3 Tagen in der schönsten Stadt Spaniens, zumindest kommt es mir so vor! Bin von Wien via Palma nach Sevilla geflogen, wo mich gleich der Sommer empfangen hat! In Wien hatte es gerade einmal 18 Grad, und beim Aussteigen aus dem Flugzeug umfing mich ein heißes Lüftchen. Aber jetzt ist es perfekt, untertags hat es ca. 30 Grad, und abends kühlt es dann auf ca. 25 Grad ab, ideal, um gut zu schlafen! Apropos schlafen: Ich teile mir ein Apartment der Schule mit einer Französin und einem Polen, das Apartment ist ganz in der Nähe der Schule, und die beiden besuchen auch einen Spanischkurs. Wir haben schon miteinander gekocht, Nadine, die Französin, hat uns eine leckere Quiche aufgetischt, und Lech, der Pole, hat uns in die Geheimnisse der polnischen Küche eingeführt: er hat für uns Mizeria, eine Art Gurkensalat gemacht, hat ziemlich gut geschmeckt. 
Morgens besuche ich jetzt einen Spanischkurs für leicht Fortgeschrittene in der Sprachschule, die mitten im alten Viertel, dem Barrio Santa Cruz, liegt. Das Gebäude befindet sich auf einem schönen Platz, und das tollste daran isget die wunderbare Dachterrasse, von wo man einen tollen Blick über das ganze Viertel hat. Dort treffen wir Studenten uns in den Pausen zu einem Kaffee und erzählen uns, was wir so alles erlebt haben und machen uns schon einmal was für den Abend aus. Sevilla bietet ja außer unzähligen Shoppingmöglichkeiten (mein Geheimtipp: die Geschäftsstraße Sierpes, wo sich außer vielen Läden auch noch Bars und Cafés befinden) auch jede Menge Lokale, wo man den Tag ausklingen und die Nacht beginnen kann.
Mit meinem Sprachkurs, den ich über Flamenco Sprachreisen gebucht habe, bin ich voll zufrieden: unser Lehrer, José, ist super, er versteht es sogar, trockene Grammatik richtig interessant zu gestalten. Besonders gefallen mir die Konversationsstunden: da haben alle das Bedürfnis, von sich und ihrem Land zu erzählen, und man lernt einiges. Natürlich ganz besonders von Spanien, seinen Traditionen, seiner Kultur und von seinen Leuten!
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. April 2011 um 17:48 Uhr
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