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Kloster des Heiligen Georg bei Jericho wieder zugänglich

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In der tiefen Schlucht des Wadi Kelt, zwischen Jerusalem und Jericho, findet man das an einem Felsen hängende griechisch-orthodoxe Kloster des Heiligen Georg von Khoziba, das jetzt wieder dank einer neuen Straße wieder zugänglich ist. Die alte Zugangsstraße zu dem Kloster nahe Jericho in der judäischen Wüste hatten vor drei Jahren Sturzfluten, angeschwemmtes Geröll und ein Erdbeben zerstört. Touristen und Pilger konnten seitdem nur unter großer Mühe das Kloster aus dem fünften Jahrhundert aufsuchen. Der Neubau der Straße wurde vom israelischen Tourismusministerium und der Zivilverwaltung im besetzten Gebiet mit 400.000 Euro finanziert und jetzt feierlich eingeweiht. Seine ruhmreichste Zeit erlebte das Kloster in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts, ehe es von durchmarschierenden Persern zerstört worden war. Das heutige Kloster wurde nach 1878 wieder aufgebaut und 1901 vollendet. Zu den größten Sehenswürdigkeiten des Klosters gehören Fresken und Mosaike aus dem 5. und 6. Jahrhundert sowie ein Reliquienschrein, der die Schädel von 14 Mönchen enthält, die von den Persern gemartert wurden. Der Legende nach soll der biblische Prophet Elias an dieser Stelle drei Jahre und sechs Monate als Eremit in einer Höhle gelebt haben, während er von Raben ernährt wurde.