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Käse, Muscheln und Fisch – „lekker“ Urlaub in den Niederlanden

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Ein Ausflug zu einem der bekannten Käsemärkte ist ein Muss für jeden Besucher, der Urlaub in den Niederlanden macht. So findet vom 29. Juni bis 17. August jeden Mittwoch der traditionelle Käsemarkt in Edam statt, der viele Gäste einer Ferienwohnung in den Niederlanden anzieht. Ein beliebtest Fotomotiv (welches manchmal der Bildbearbeitung zum Opfer fällt) ist die traditionelle Handhabung, denn der Käse wird auf speziellen Tragen angeliefert, gewogen und anschließend gehandelt, alles in folkloristischer Kleidung. Wer lieber Gouda statt Edamer mag, kann donnerstags vom 23. Juni bis 25. August einen Handel per Handschlag eingehen. Neben Käse- und Buttermilchverkostung kann man sich Vorführungen handwerklicher Käse- und Klompenherstellung ansehen. Gäste, die ihren Nordseeurlaub in den Niederlanden verbringen, können überall auch den fangfrischen Fisch genießen, den man entlang der über 500 Kilometer langen Küste kaufen kann. „Hollandse Nieuwe” nennen die Niederländer den ersten jungen Hering der Saison, den Matjes. Jedes Jahr im Juni begrüßen die Niederländer am „Vlaggetjedsag“ feierlich den neuen Hering, 2011 am 11. Juni. Im bekannten Seebad Scheveningen wird dazu das erste Fass des frischen Fangs für einen guten Zweck versteigert. Das Muscheldorf Yerseke in der Provinz Zeeland hat Im Herbst Hochkonjunktur. Das kleine Hafendorf ist bekannt für seine Austern- und Miesmuschelzucht. Die kleinen Meerestiere werden in zahlreichen Restaurants aufgetischt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Januar 2011 um 10:39 Uhr
 

Der November auf Ameland – Nordseeurlaub mit Kultur

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Die Ferieninsel Ameland im Norden der Niederlande gehört zu den beliebtesten Zielen für einen Nordseeurlaub. Mit dem Ehrentitel “Wattendiamant“ haben die Niederländer die Schönheit dieser Insel entsprechend gewürdigt. Urlaub in einer Ferienwohnung auf Ameland bedeuted Natur pur, endlose Strände, Weite und Ruhe. Der Monat November bietet außerdem ein ganz besonderes, kulturelles Ereignis.Im November ist das Wetter auf Ameland zeitweise neblig und stürmisch und damit der richtige Zeitpunkt, um sich anderen Themen zu widmen. Deshalb steht der November auf Ameland ganz im Zeichen der Kunst und dass schon zum 14. Mal in Folge. Der „Kunstmonat Ameland 2010“ mit seinem beachtlichen Programm ist seit Jahren der kreative Anziehungspunkt für Künstler und Kunstfreunde aus Nah und Fern. In der inspirierenden Umgebung der Insel stellen in diesem Jahr 73 Künstler aus Dänemark, Deutschland, Schweden und den Niederlanden aus. Ziel der Ausstellung ist, Besuchern ein abwechslungsreiches und internationales Programm zu bieten. Das Kunst-Angebot umfasst die unterschiedlichsten Disziplinen: Von Malerei bis zur Fotografie, von der Video-Kunst über die Bildhauerei bis zur Textilkunst, Schmuck und Keramik. Die Variation der Stile bewegt sich zwischen Realismus und Abstraktion. Die Exponate werden Inselweit in allen vier Dörfern und an dreißig verschiedenen Orten auf Ameland ausgestellt und auch die gewählten Orte sind originell. So führt die Route über Ausstellungsräume in Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhöfen bis hin zu Kirchen und Galerien. Selbst in der Dünenlandschaft der Insel kann die Kunst bewundert werden.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. November 2010 um 17:45 Uhr
 

Ein Blick ins All im zeeländischen Planetarium

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 Sobald das Licht ausgeht, heißt es: entspannt zurücklehnen und Augen ganz weit auf. Im kuppelförmigen Vorführsaal des „Zeeuws Planetarium“ in Kamperland in der Provinz Zeeland wird mithilfe von sechs Kameras ein dreidimensionaler Blick ins Weltall geschaffen. Besucher sitzen in bequemen Flugzeugsesseln (in manchen Flugzeugen gibt es sogar Massagesessel ), während sie durch Bild und Ton in eine andere Welt versetzt werden. Sonne, Mond und Planeten werden beleuchtet, und Fans der Astronomie erhalten viele neue Eindrücke. Aber nicht nur die Geheimnisse des Kosmos werden im „Zeeuws Planetarium“ enthüllt, es werden auch spezielle Shows oder eigene Filme gezeigt: dazu gehören zum Beispiel der Kinderfilm „Kaluoka‘hina“, der von einem verzauberten Meeresriff handelt oder „The Final Frontier“, eine Diskussionsshow über Kernfusion und –spaltung sowie über Klimaerwärmung. Die meisten Vorstellungen des „Zeeuws Planetarium“ beginnen zwischen 13 und 16 Uhr, montags werden keine Vorführungen angeboten. Für deutschsprachige Besucher stehen Kopfhörer mit der deutschen Übersetzung bereit. Erwachsene zahlen zehn Euro Eintritt pro Person, Kinder bis acht Jahren fünf Euro. Besonders für Besucher, die ihren Familienurlaub auf Zeeland verbringen, ist das zeeländische Planetarium ein lohnendes Ausflugsziel.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 13. Januar 2011 um 17:32 Uhr
 

Trendiger Urlaub in Amsterdam - das Szeneviertel "De Pijp"

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Wer bei seinem Urlaub in Amsterdam die unbekannteren Seiten der Grachtenstadt entdecken möchte, sollte in die Stadtteile außerhalb des Zentrums gehen. De Pijp beispielsweise ist DAS Multi-Kulti- Viertel von Amsterdam, in dem Ur-Amsterdamer, Neuankömmlinge aus fernen Ländern, Studenten und Trendsetter friedlich nebeneinander leben. Das Herz des Viertels ist der Albert-Cuyp-Markt, der über 100 Jahre alt und einer der größten Tagesmärkte Europas ist. In den Straßen um den Albert-Cuyp-Markt gibt es Restaurants mit Speisen aus aller Herren Länder, daneben haben sich muslimische Metzgereien, spanische Delikatessengeschäfte und türkische Gemüsehändler angesiedelt.

 Die Gegend war und ist besonders bei Schriftstellern und Künstlern beliebt; so wohnte hier beispielsweise der Maler Piet Mondriaan. In „De Kuil“, einer berüchtigten Übernachtungsgelegenheit in der Quellijnstraat, entstand das erste Kabarett der Niederlande. Hier trat Eduard Jacobs mit seinen berühmten Liedern auf. Das „Nieuwe Pijp“, der Teil südlich der Ceintuurbaan, ist reich an ausgefallenen Gebäuden und Denkmälern. Das Viertel entstand in den dreißiger Jahren und ist für seine einmalige Architektur der Amsterdamer Schule bekannt. Besonders das P.L. Takviertel ist hier hervorzuheben. Die Gebäude wurden ursprünglich für Arbeiter in De Pijp entworfen, die in der Heineken-Brauerei oder in der Diamantindustrie beschäftigt waren. Die Diamantenindustrie prägte De Pijp so sehr, dass die Straßen rund um die Diamantenschleiferei nach Edelsteinen benannt wurden und das Viertel den Namen „Diamantenviertel“ bekam.

 

Unterirdisch bummeln - Keller-Parcours in Arnheim

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Das am Rhein gelegene Arnheim gehört zu den beliebtesten  Städtezielen in den Niederlanden. Unterhalb des Einkaufszentrums von Arnheim befinden sich 40 mittelalterliche, miteinander verbundene Keller, die restauriert und für die Öffentlichkeit geöffnet wurden: Sie vermitteln einen Eindruck davon, wie Arnheim früher ausgesehen hat. Im 14. Jahrhundert florierte die Stadt als Kreuzungspunkt diverser Handelsrouten. Aus dieser Zeit stammen die etwa 30 kaum bekannten Keller ehemaliger Kaufmannshäuser oder Weinhandlungen in der „Rijnstraat“, welche die Modernisierung der Stadt oberhalb des Erdbodens überlebt haben. In den 1990er Jahren hatte man im Rahmen von Stadterneuerungsarbeiten zufällig einige der alten Speicherkeller freigelegt. Die über 700 Jahre alten Vorratsräume wurden daraufhin archäologisch untersucht, restauriert und mit einander verbunden. Der Einstieg in die unterirdischen Gemäuer befindet sich an der Oude Oeverstraat 4a/ Ecke Rijnstraat; für Rollstühle sind die Gewölbe nur teilweise zugänglich. Besucher können die historischen Keller nach Absprache mittwochs bis samstags zwischen 13 und 17 Uhr besuchen.