Nach knapp 3 Stunden Flug mit der Air Berlin landet man auf Rhodos. Rhodos gehört zu den südlicheren griechischen Inseln – genauer zu der Inselgruppe der Dodekanes. Ausserdem trägt sie den Namen Sonneninsel, da sie zu den Inseln mit dem meisten Sonnenstunden im Mittelmeer gehört. Das Ziel der meisten Touristen ist das beliebte Hotel Atlantica Imperial in Kolymbia. Da das Hotel eines der besseren auf Rhodos ist, ist es nicht ganz billig. 3600 Euro z.B. kosteten zwei Wochen Pauschalurlaub mit all inklusive. Das Hotel überzeugt mit seiner Ruhe, die daraus resultiert, dass die Gäste die Möglichkeit haben, sich über eine weitläufige Anlage verteilen zu können. Die Küche ist ausgesprochen gut. Zum Service gehört außerdem, dass man hier selbst bei all inklusive noch ausreichend bedient wird. Im Bereich der Lobby ist kostenlose Nutzung von Internetzugang per Wlan möglich – für die, die selbst im Urlaub nicht abschalten können. Für diejenigen, die nicht der Typ Strandurlauber sind, können sich einen Leihwagen nhemen um Rhodos mit dem Auto zu erkunden.
Von Kolymbia aus erreicht man über eine knapp zwei Kilometer lange Strecke rasch die Hauptstrasse an der Ostküste. Man sollte unbedingt den Thermen in Kallthea einen Besuch abstatten – sie sind nach langen Jahren der Bauzeit endlich komplett restauriert. In der Altstadt von Rhodos gibt es urige Tavernen und gemütliche Cafes, zahlreiche Geschäfte, in denen man Preiswert Gold und Silberschmuck, oder Lederwaren kaufen kann. Besonders in der Hauptstraße, der Sokratesstraße, pulsiert das Leben. In den Seitengassen finden sich allerdings auch richtig ruhige Plätzchen wieder, die keineswegs überlaufen sind. Auch schön anzusehen sind die Ausgrabungen einer alten dorischen Stadt auf Rhosos - Kamiros. Kamiros war eine der drei dorischen Städte, welche auf Rhodos einst bestanden. Erdbeben sorgten dafür, daß sie schon früh zerstört wurden. Heute kann man anhand der freigelegten Reste von Kamiros gut den Aufbau so einer Stadt verfolgen – für Kinder wird dieses Ausflugziel allerdings eher langweilig sein. Gegenüber den Ausgrabungen - auf der anderen Straßenseite findet man zwei gute Tavernen, das alte und das neue Kamiros. In beiden wird sehr gutes Essen zu erschwinglichen Preisen serviert – die Fischgerichte sind hierbei besonders zu empfehlen. Das alles kann man unter schatten spendenden Bäumen auch im Freien genießen – mit uneingeschränktem Blick aufs Meer. Einen kleinen, aber sehr gepflegten Strand gibt es hier auch.