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Affenberg Salem

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Wenn man sich in den Ferien oder an einem schönen Wochenende in der Bodenseeregion aufhält, sollte man es nicht auslassen den westlich von Salem auffindbaren Affenberg Salem und seine Bewohner zu besuchen. Rund 200 Berberaffen haben hier auf rund 20 Hektar Land und Wald eine Heimat gefunden und freuen sich täglich über eine Vielzahl von Besuchern.
Am Eingang des Parks kann man speziell zubereitetes Popcorn kostenlos erhalten. Allerdings ist dies nicht für den Eigenverzehr gedacht, sondern dafür die Affen damit zu füttern. Da sich die Tiere auf dem Areal frei bewegen können, ist es nicht erlaubt Hunde mit in den Park zu bringen. Dies ist vor allem für die Affen eine Sicherheit, immerhin nehmen sie zu den Menschen direkten Kontakt auf. Plant man einen Besuch des Affenberges, sollte man einige „Überlebenstipps“ beachten und vor allem auch den Kindern vermitteln. Mit Glück kann man eine Fütterung der Affen miterleben. Jedoch sollte man dabei ausreichend Abstand zu den Tieren halten. Solange das Fütterungsauto die Kartoffeln, Bananen und Äpfel auf dem Gelände verteilt, sieht man die Affen kaum, doch wenn es wieder hinausfährt geht die Streiterei um das Futter los. Und genau an diesem Punkt sollte man sich in ausreichender Entfernung befinden, denn es kann schnell passieren dass ein Affe im Futterneid Ohrfeigen austeilt.
Jungtiere sind nicht nur süß, sondern auch unglaublich neugierig und man ist schnell verlockt um die putzigen Kletterer zu streicheln. Schwierig wird es, wenn die ein wenig ärgerlichen Eltern hinzukommen. Deshalb ist äußerste Vorsicht bei Jungtieren angesagt. Einige Elterntiere erlauben den Kontakt, andere werden sofort Ärger mit sich bringen, weshalb man nur mit Bedacht an junge Affen herantreten sollte. Bei Betreten des Parks wird man als erstes an einem etwas älteren Affen vorbeikommen. Das Gleiche gilt am Ende des Parks, denn auch dort sitzt ein älteres Tier zum Abschluss. Da sie als erster und letzter eigentlich von allen Personen Popcorn bekommen, sind sie besonders zutraulich und fressen das Futter auch problemlos aus der Hand.
Neben den Affen kann man aber auch die Karpfen im Teich füttern oder viele der dort lebenden Wasservögel und Störche bewundern. In einem Damwild Gehege kann man die eindrucksvollen Waldbewohner mit ihren Kitzen beobachten.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Februar 2011 um 14:06 Uhr  

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